FRANCE_2025

La Rochelle | Pointe du Cap Ferret | Bergerac | Bordeaux | Bourg Heading

Lesedauer:

9–14 Minuten

Nach einer erholsamen Zwischenübernachtung auf dem Camping du Château de Bertangles – Amiens Métropole setzen wir unsere Reise fort. Der kleine, liebevoll geführte Campingplatz liegt idyllisch inmitten einer gepflegten Parkanlage rund um das historische Schloss von Bertangles, nur wenige Kilometer von Amiens entfernt. Die ruhige Atmosphäre, großzügige Stellplätze und das ausgesprochen freundliche sowie hilfsbereite Personal machen ihn zu einem idealen Halt auf der Durchreise.

Gut ausgeruht und mit vielen positiven Eindrücken im Gepäck führt uns unsere Route weiter nach La Rochelle, zur Pointe du Cap Ferret, über Bergerac und Bordeaux, anschließend nach Bourges und schließlich nach Strasbourg.

La Rochelle

La Rochelle – die charmante Hafenstadt an der französischen Atlantikküste.
Historische Türme wachen über den alten Hafen, während enge Gassen, helle Fassaden und das maritime Flair zum Verweilen einladen. Zwischen Meer, Geschichte und südlichem Lebensgefühl verbindet La Rochelle entspannte Eleganz mit lebendiger Küstenatmosphäre. Unser Campingplatz in Châtelaillon-Plage liegt etwas südlich gelegen von La Rochelle. Der Ort ist an den ÖPNV angebunden und mit Bus und Bahn ist es nach La Rochelle nicht weit.

Pointe du Cap Ferret

Weitergezogen sind wir für eine Nacht zur Pointe du Cap Ferret, in der Nähe der berühmten Dune du Pilat, nur um am Abend liebe Freunde zu treffen, die dort Urlaub machen. Bevor wir uns am Abend treffen, verbringen wir den Nachmittag am Strand, bis wir vor einem Gewitte vom sehr schönen Strand flüchten. Den Abend lassen wir dennoch in entspannter Atmosphäre ausklingen – bei langen Gesprächen und dem Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Trotz des kurzen Aufenthalts bleibt dieser Zwischenstopp als besonders herzliche und stimmungsvolle Erinnerung in unserem Reisejournal.

Bergerac

Da unser nächstes Ziel Bordeaux aufgrund einer großen Musikveranstaltung vollständig ausgebucht ist, fahren wir stattdessen nach Bergerac, in der französischen Region Nouvelle-Aquitaine, idyllisch gelegen an der Dordogne. Dort nutzen wir die Gelegenheit, die charmante Altstadt zu erkunden, die die Stadt umgebenden Weinberge und die entspannte Atmosphäre der Region zu genießen. Wir campen auf dem Camping Night&Day La Pelouse, von dem aus man zu Fuß das Zentrum in ca. 20 Minuten erreicht.

Bordeaux

Weiter geht unsere Reise nach Bordeaux – eine Stadt, die für Wein, beeindruckende Architektur und französisches Lebensgefühl steht. Unser Ausgangspunkt ist das Yelloh! Village Camping Bordeaux Lac, das etwas außerhalb des Zentrums liegt, dafür aber mit einer sehr guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr punktet. Die nächste Bushaltestelle ist in wenigen Minuten bequem zu Fuß erreichbar.

Mit Bus und Straßenbahn braucht man etwa 50 Minuten bis ins Stadtzentrum, mit dem Auto sind es rund 20 Minutenund auch mit dem Fahrrad ist Bordeaux in ungefähr 30 Minuten gut erreichbar. Wir haben uns für den Bus entschieden und direkt 24-Stunden-Tickets gekauft – unkompliziert und entspannt.

Bordeaux hat unglaublich viel zu bieten: historische Plätze, moderne Architektur, Museen, gemütliche Cafés und natürlich jede Menge Genuss. Bei dieser Vielfalt fällt es wirklich schwer, sich zu entscheiden, womit man anfangen soll – aber genau das macht den Reiz dieser Stadt aus.

Da ich ein großer Fan von Street-Art bin, halte ich auf Reisen immer die Augen offen nach Graffiti und urbaner Kunst. Mich fasziniert, wie kreativ sich Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum austoben und mit ihren Werken Mauern, Häuserfassaden und ganze Straßenzüge zum Leben erwecken.

Auch Bordeaux hat mich in dieser Hinsicht begeistert: Über die Stadt verteilt entdeckt man zahlreiche farbenfrohe, ausdrucksstarke und überraschende Kunstwerke. Beim Schlendern durch die Viertel stößt man immer wieder auf neue Motive, die nicht nur das Stadtbild bereichern, sondern auch zum Innehalten einladen.
Hier zeige ich eine kleine, sehenswerte Auswahl meiner Street-Art-Funde in Bordeaux.

Wenn wir reisen, suchen wir auch gezielt nach Orten, die fernab vom Touristenstrom liegen und von einer subkulturellen, kreativen Szene geprägt sind – das ehemalige Kasernengelände und heutige Kulturpark Darwin war dafür wie gemacht.

Hier pulsiert echtes Stadtleben jenseits des Mainstreams: Wände voller Graffiti und Street-Art, DIY-Ateliers, Pop-up-Workshops, alternative Konzerte, urbane Gärten, Food-trucks, kleine Kollektive und Projekte, die mit allen Regeln spielen. Überall spürt man die rebellische Energie – roh, bunt, chaotisch, unkonventionell. Darwin ist ein Ort, an dem Ideen sprudeln, Grenzen verschwimmen und Kreativität auf jeder Ebene spürbar ist. Wer hier unterwegs ist, taucht ein in die authentische, experimentierfreudige Seele von Bordeaux, weit weg von klassischen Sehenswürdigkeiten und Hochglanz-Postkarten.

Ein absolutes Highlight in Bordeaux: die BASSINS DES LUMIÈRES! In einem ehemaligen U-Boot-Bunker verschmelzen Licht, Musik und riesige Projektionen zu einem immersiven Kunst-Erlebnis, das sofort begeistert.

Der Bunker liegt etwas abseits – am schnellsten ist man mit Fahrrad, Bus oder Auto dort, wer Lust auf einen Spaziergang hat, erreicht ihn in rund 30 Minuten von La Cité du Vin.

Atmosphärische Wasserspiegel, beeindruckende Projektionen und kreative Inszenierungen machen den Besuch unvergesslich. Einfach ein Muss!

Bourges

Von Bordeaux – einer Stadt, die mit ihrer Vielfalt, Atmosphäre und ihren zahlreichen Eindrücken noch lange nachwirkt – geht unsere Reise weiter ostwärts nach Bourges. Die charmante Stadt liegt im Herzen Frankreichs und ist vor allem für ihre gut erhaltene Altstadt und die beeindruckende Kathedrale Saint-Étienne, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bekannt.

Bourges wirkt im Vergleich zu Bordeaux ruhiger und überschaubarer, punktet jedoch mit viel Geschichte, mittelalterlichem Flair und einer entspannten Atmosphäre. Unser Lager schlagen wir auf dem Camping de Bourges – Terracamps auf, der sich als idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten anbietet.

Castel-Camping Château de l’Epervière

Auf unserem Weg Richtung Straßburg legen wir einen Zwischenstopp im Burgund ein und übernachten auf dem ***** Castel-Camping Château de l’Epervière. Der Campingplatz liegt idyllisch inmitten von Weinbergen unweit der Saône und eignet sich ideal für eine entspannte Pause auf der Weiterreise.

Da wir uns sehr kurzfristig für diesen Halt entschieden haben, ist die Auswahl an freien Stellplätzen begrenzt und nur im oberen Preissegment finden wir noch einen Platz. Die schöne Lage, die großzügige Anlage und die vielfältigen Angebote überzeugen jedoch schnell. Wir genießen die Zeit am Pool und nutzen den Stopp zur Erholung – für uns ein sehr angenehmer Ort für eine Zwischenübernachtung.

Straßburg

Nach einer erholsamen Nacht setzen wir unsere Reise fort und fahren weiter nach Straßburg, der Hauptstadt des Elsass und einer Stadt mit ganz besonderem Charme. Straßburg verbindet auf einzigartige Weise französische Lebensart mit deutschen Einflüssen und begeistert mit einer historischen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, zahlreiche Kanäle und beeindruckende Bauwerke wie das Münster prägen das Stadtbild.

Unser Ziel ist der CityKamp Strasbourg, dessen Stellplatz wir bereits im Voraus gebucht haben. Der Stadtcampingplatz liegt ruhig und grün und überzeugt mit einer modernen, gut durchdachten Ausstattung. Dank der hervorragenden Anbindung ist das Stadtzentrum schnell erreicht – egal ob mit dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Fahrzeug.

Wir entscheiden uns für Bus und Straßenbahn und nutzen 24-Stunden-Tickets, um Straßburg flexibel und entspannt zu erkunden.

Wir beginnen unsere Stadtbesichtigung im Herzen von Straßburg und unser Weg führt uns direkt zum imposanten Straßburger Münster, das schon von weitem über der Stadt thront. Mit seinem filigranen Turm und der detailreichen Fassade zählt es zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Europas und prägt das Stadtbild wie kein anderes Gebäude.

Schon beim Näherkommen wird deutlich, warum das Münster über Jahrhunderte als eines der höchsten Bauwerke der Welt galt. Es ist nicht nur architektonisch ein echtes Meisterwerk, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Atmosphäre auf eindrucksvolle Weise zusammentreffen – ein perfekter Start für unsere Entdeckungstour durch Straßburg.

Nach der eindrucksvollen Besichtigung des Münsters lassen wir uns einfach treiben und bummeln durch das Zentrum von Straßburg. Zwischen historischen Fassaden und moderner Architektur entfaltet die Stadt ihren ganz eigenen Charme.

Wir schlendern durch lebendige Straßen, entdecken viele kleine Geschäfte, gemütliche Cafés und einladende Restaurants und genießen das bunte Treiben. Genau diese Mischung aus Geschichte, Architektur und entspanntem Stadtleben macht einen Spaziergang durch das Zentrum so besonders und lässt uns Straßburg ganz intensiv erleben.

Strasbourg ist das letzte Ziel unserer Reise. Von hier aus treten wir die Rückfahrt nach Dithmarschen an. Wir blicken auf eine abwechslungsreiche und interessante Reise mit vielen unterschiedlichen Eindrücken zurück und kehren nun zufrieden nach Hause zurück.