2023 Atlantik, Korsaren und Megalithen – Unsere Wohnmobilreise von Saint-Malo über Cancale, Quiberon und Carnac bis Saint-Nazaire

Saint-Malo | Brest | Cancale | Quiberon | Carnac | Pornichet | Saint-Nazaire | Guérande | Orvillers-Sore

Lesedauer:

11–16 Minuten

Ab geht es in die Bretagne!
Nach einem entspannten Zwischenstopp auf dem idyllisch gelegenen Campingplatz in Bertangles – umgeben von viel Grün und wohltuender Ruhe, mit Weinverkauf und Brötchenservice – zieht es uns weiter Richtung Atlantik. Unser erstes Ziel: Saint-Malo.

Wir haben uns ganz bewusst für die Bretagne entschieden. Diese Region im äußersten Westen Frankreichs hat ihren ganz eigenen Charakter. Zwischen den zerklüfteten Granitfelsen der Côte d’Émeraude, den weiten Stränden im Finistère und den geheimnisvollen Wäldern im Landesinneren spürt man überall die Kraft der Natur. Der Atlantik zeigt hier sein ganzes Temperament – mal sanft glitzernd in der Abendsonne, mal wild peitschend gegen die Klippen.

Was uns an der Bretagne aber mindestens genauso begeistert wie die Landschaft, sind die Menschen. Die Bretonen gelten als bodenständig, traditionsbewusst und stolz auf ihre kulturellen Wurzeln. Man hört hier noch die bretonische Sprache, sieht keltische Symbole auf Fahnen und spürt die enge Verbundenheit zur See. Viele Familien leben seit Generationen vom Fischfang, von der Landwirtschaft oder vom Tourismus – immer im Einklang mit den Naturgewalten, die hier den Alltag prägen.

In kleinen Häfen liegen bunte Fischerboote, in den Dörfern duftet es nach frischen Galettes und Crêpes, und überall begegnet man einer herzlichen, unkomplizierten Gastfreundschaft. Es ist diese Mischung aus rauer Ursprünglichkeit und warmem Willkommen, die uns sofort in ihren Bann zieht.

Die Bretagne ist kein Ort für oberflächlichen Glanz – sie ist echt, kraftvoll und manchmal ein wenig stur. Genau das lieben wir. Hier kann man durchatmen, den Blick über den Horizont schweifen lassen und sich bewusst machen, wie klein man selbst gegenüber der Weite des Meeres ist.

Und so beginnt unser Bretagne-Abenteuer – zwischen Wind, Wellen und wunderbaren Begegnungen In Saint-Marlo.

Saint-Malo

Saint-Malo empfängt uns mit seiner beeindruckenden Stadtmauer, engen Gassen und dem salzigen Duft des Meeres. Die Gezeiten verändern hier im Rhythmus des Mondes das Gesicht der Küste – ein faszinierendes Schauspiel, das man stundenlang beobachten kann. Beim Spaziergang über die Remparts schweift der Blick weit hinaus aufs Meer, während unter uns die Wellen gegen die massiven Mauern klatschen.

Cancale

Am dritten Tag fahren wir mit der Vespa nach Cancale – die „Austernhauptstadt“ der Bretagne – einem charmanten Küstenort, der für viele Frankreich-Kenner als echter Geheimtipp gilt. Nur wenige Kilometer östlich von Saint-Malo gelegen, schmiegt sich das kleine Städtchen an die berühmte Côte d’Émeraude – die Smaragdküste, deren Name vom schimmernden Grün-Blau des Atlantiks stammt. Hier verbinden sich maritime Tradition, beeindruckende Natur und bretonische Lebensart zu einer Atmosphäre, die gleichzeitig ruhig und lebendig wirkt.

Cancale gilt als Austernhauptstadt Frankreichs. Entlang des Hafens Port de la Houle verkaufen Züchter ihre frisch geernteten Austern direkt von einfachen Marktständen. Frischer geht es kaum: Die Muscheln werden oft nur wenige Minuten nach dem Öffnen mit einem Spritzer Zitrone oder einem Glas Weißwein genossen – ein echtes Erlebnis für Genießer und ein Stück bretonische Lebensphilosophie. Wir erfreuen uns an den Ort – Austern mögen wir nicht.

Skulpturenpark „Les Rochers Sculptés“

Nach unserer Stippvisite in Cancale fahren wir an der Küste zurück, um zum Skulpturenpark „Les Rochers Sculptés“ in der Nähe von Rothéneuf zu gelangen. Die Skulpturenfelsen von Rothéneuf sind eine geheimnisvolle Welt, bevölkert von Gestalten aus einer anderen Zeit. Die Werke wurden von Abbé Fouré (einem Priester, der taubstumm wurde) Ende des 19. Jahrhunderts erschaffen. Ein Ausflug in die Welt von Korsaren, Piraten und Adligen. Es ist ein imposanter Felsengarten – direkt am Meer. Dieser Besuch lohnt sich besonders! Auf Grund von Erosion wird in der Zukunft von seinen Skulpturen kaum noch etwas weiterbestehen.

Wir fahren zurück nach Saint-Malo. Den restlichen Nachmittag verbringen wir entspannt auf unserem Campingplatz und lassen noch die besondere Atmosphäre dieser bretonischen Küstenstadt auf uns wirken. Während wir gemütlich zusammensitzen, planen wir unsere Route für den nächsten Tag. Die Bretagne begeistert uns mit ihrer Vielfalt: raue Klippen, kleine Fischerdörfer, grüne Hügel und Menschen, die ihre regionale Kultur mit spürbarer Herzlichkeit leben. Viele Einheimische sprechen neben Französisch auch Bretonisch und sind stolz auf ihre Traditionen, ihre Musik und ihre bodenständige Küche – von frischen Austern bis zu herzhaften Galettes.

Brest – eine Stadt mit Geschichte

Nach einer angenehmen Fahrt durch das Hinterland der Bretagne erreichen wir unser Ziel, den Campingplatz du Goulet in Finistère am frühen Nachmittag. Wir werden sehr freundlich empfangen und richten uns auf unseren Stellplatz ein. Wir nutzen das schöne Wetter, bewegen unsere Beine und laufen zu einem kleinen nahegelegenen Hafen, schlendern durch die engen Gassen des Hüttendorf der Fischer. Gehen Schwimmen im Campingplatz eigenen sehr schönen Pool, essen noch etwas und lassen den Abend bei einem guten Glas Wein ausklingen.

Unseren ersten Ausflug nach Brest – eine Stadt, die als westlichster großer Hafen Frankreichs gilt und deren Name untrennbar mit der Geschichte Europas verbunden ist – planen wir für den nächsten Tag. Besonders im Zweiten Weltkrieg spielte Brest eine strategisch bedeutende Rolle als Marinebasis, was der Stadt eine bewegte und nicht immer ruhmreiche Vergangenheit bescherte. Nach schweren Zerstörungen wurde sie modern wieder aufgebaut und präsentiert sich heute als lebendige Hafenstadt mit maritimem Flair, wissenschaftlichen Einrichtungen und einem offenen, bodenständigen Menschenschlag.

Wir freuen uns darauf, Brest selbst zu erleben: die weiten Hafenanlagen, die frische Brise vom Atlantik und das Alltagsleben der Bretonen. Für uns ist Brest mehr als nur ein Ortswechsel – es ist eine Entdeckungstour durch Landschaften, Geschichte und Begegnungen. Den ersten Tag schlendern wir durch die Stadt und Hafen.

Nach einem Tag voller intensiver Eindrücke rollern wir mit der Vespa durch die Vororte auf Nebenstraßen zurück zum CP und genießen den Abend bei gutem Essen und Wein. Wir schmieden noch Pläne für den kommenden Tag und fallen zufrieden in unsere Betten.

Der nächste Tag beginnt mit viel Sonnenschein und wir starten früh zu unserem ersten Ziel, dem Océanopolis – Meeresaquarium in Brest.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1990 vermittelt Océanopolis, eine von Brest’aim betriebene Einrichtung in der Metropole Brest, auf anschauliche Weise die Naturgeschichte der Meere und versteht sich zugleich als lebendiger Ort der Umweltbildung sowie der kreativen wissenschaftlichen Wissensvermittlung.

Uns hat der Besuch im Océanopolis beeindruckt. Die Welt der Meere wird in wunderschön naturnah gestalteten Aquarien präsentiert. Daher konnten wir auch nicht jedes Tier beobachten, da es sich in einer Höhle oder schützenden Nische im Wasserbecken zurückgezogen hat. Unser Fazit, sehr sehenswert.

Weiter geht es in die Rue Saint-Malo, eine der ältesten Straßen von Brest und entführt Besucher mit ihrem Kopfsteinpflaster, den historischen Häusern und kleinen Ateliers in vergangene Zeiten. Beim Spaziergang durch die Gasse spüren wir neben ihrer besonderen Atmosphäre auch eine leise Wehmut – und unsere Traurigkeit darüber, wie viel von der einstigen Stadt im Krieg zerstört wurde. Gerade deshalb wirkt dieser erhaltene Ort heute umso kostbarer und berührender. Rue Saint-Malo – a must-visit in Brest.

Nach dem Besuch gehen wir noch ganz nachdenklich zum Parkplatz und fahren mit der Vespa zu den Les Ateliers des Capucins – einem beeindruckenden Kulturzentrum in den gewaltigen, liebevoll restaurierten Hallen einer ehemaligen Schiffswerft, die heute als lebendiger Treffpunkt für Kunst, Technik und Begegnung dienen.

Dort besuchen wir das spannende Wissenschaftsmuseum Le 70.8, gönnen uns anschließend einen Kaffee, schlendern entspannt durch die weitläufigen Hallen und lassen uns von den eindrucksvollen Exponaten zur Industrie- und Werftgeschichte faszinieren – ein Ort, der Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise miteinander verbindet.

In den Hallen kann man wunderbar Inliner und Rollerblade fahren. Zudem gibt es einen Indoor-Kletterpark, Spielflächen für Kinder, Kino, Mediathek, Geschäfte, Cafés, Restaurants und die Teleferique endet hier. Die Fahrt mit der Teleferique lassen wir uns nicht entgehen. Ein weiteres a must-visit in Brest.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen genießen wir unseren letzten Abend in Brest und es zieht uns weiter nach Saint-Julian, auf die schöne Halbinsel Quiberon. Wir finden einen Stellplatz auf dem CP Camping Le Tuya in Saint-Julien, nicht weit vom schönen Sandstrand. Einkaufsladen und Restaurants sind nicht weit und es gibt einen schönen Pool auf dem CP.

Quiberon


Einst war sie eine Insel, strategisch bedeutsam und umkämpft – heute ist sie als Halbinsel ein faszinierendes Reiseziel mit bewegter Geschichte. Durch natürliche Versandung und spätere Befestigungen wuchs sie im Laufe der Jahrhunderte mit dem Festland zusammen und wurde vom isolierten Eiland zum festen Bestandteil der Küste. Hier tobten einst erbitterte Seeschlachten zwischen England und Frankreich, Kanonen sicherten die Zufahrten, und mächtige Festungsanlagen zeugen noch heute von dieser Zeit.
Wir erleben die Halbinsel inzwischen ganz anders: als Urlaubsparadies mit zwei Gesichtern – einer rauen, vom Atlantik geformten Seite mit schroffen Klippen für Wanderungen und ausgiebigen Spaziergängen bei Wind und Wellen, und einer sanften, geschützten Seite mit kleinen Stränden für erholsame Stunden am Wasser, charmanten Dörfern und entspannten Hafenorten. Dieser Kontrast aus Geschichte, Naturgewalt, Schönheit und heiterer Gelassenheit fasziniert uns.

Am Nachmittag fahren wir zurück nach Saint-Julien, verbringen Zeit am Strand, gehen etwas Essen und planen unseren nächsten Tag, der uns nach Carnak dem „Stonehenge“ in Frankreich führen soll und an die raue Küste Quiberon’s.

Steinfelder von Carnac

Wir rollern mit der Vespa bei strahlendem Sonnenschein die wenigen Kilometer nach Carnac. Der Ort ist gut ausgeschildert, dennoch fahren wir ungewollt einen kleinen Umweg, nicht aufgepasst. Wir sind beeindruckt von der großen Anlage und fragen uns mehrfach, was die Menschen vor 3000 Jahren angetrieben hat, die vielen Monolithen hier herzuschaffen und so angeordnet teilweise einzugraben. Trotz der frühen Stunde ist der Ort schon sehr gut besucht – die Besucher verteilen sich jedoch schnell auf der großen Anlage. Wer alle Felder besichtigen möchte, muss gut zu Fuß sein oder Fahrräder mitnehmen. Proviant für ein Picknick sollte nicht vergessen werde.

Wir sind geschichtlich nicht ganz so begeistert, uns reicht die Anlage am Eingang und wir machen lieber noch einen kleinen Abstecher nach Carnac. Dannach fahren wir auf Umwegen zurück nach Quiberon und wollen die raue Seite der Halbinsel kennenlernen.

Auf kleinen Straßen erreichen wir einen Parkplatz an einem beeindruckenden Küstenabschnitt. Hier wird die Gewaltigkeit des Ozeans nachfühlbar. Wir setzen uns den Pointe Du Percho als Ziel, an einer kleinen Ruine einer ehemaligen Wachstation über einer hohen Klippe. WIR Bewundern die Schroffheit der Küste und stellen uns die massive Meeresströmung vor, die seit Jahrtausenden an dieser Küste nagt. Den 20 minütigen Weg zum Arche de Port-Blanc, einem beeindruckenden Naturwunder, schenken wir uns jedoch. Uns zieht es zurück zum CP.

Quiberon beeindruckt uns mit seinen Facetten und bietet für Familien und Abenteurer ein vielfältiges Angebot. Leider beobachten wir hier allerdings auch eine Entwicklung zum „Hüttentourismus“. Unser CP hat noch einen großen platzeigenen Badepool, der im kommenden Jahr jedoch nicht mehr vorhanden sein wird. Genauso wie die Stellplatzfläche, auf der wir stehen. Beides wird zu Gunsten eines Hüttendorfs weichen müssen. Glamping und Ferienhütten werden Zeltreisende und Wohnmobilisten auf Dauer von vielen beliebten CP verdrängen. Allerdings ist Komfort nicht alles – denkt mal nach!

Wir jedenfalls denken über die Anreise zu unserem nächsten Ziel, nach Pornichet nach. Pornichet soll unser Basislager sein um Saint-Nazire und Guérande zu besuchen. Wir buchen auf dem Camping du Bugeau eine schönen Stellplatz und machen alles für die Abreise fertig, bevor schlafen gehen.

Für die Anreise nach Pornichet wählen wir Nebenstraßen durch die Salzfelder von Guérande. Wir staunen über die vielen aneinander gereihten und miteinander verbundenen Salzfelder und halten bei einem Salzproduzenten um einzukaufen. Danach geht es weiter zum Zielort. Guérande wollen wir an einem anderen Tag besuchen.

Saint-Nazaire – Hafenstadt mit Geschichte und Weitblick

Heute besuchen wir Saint-Nazaire, die Stadt an der Mündung der Loire in den Atlantik. Sie vereint Industriegeschichte, Küstenlandschaft und moderne Stadtentwicklung. Wir erleben hier eine Stadt, die sich immer wieder neu erfinden musste – geprägt vom Schiffbau, vom Meer und von den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.

Berühmt ist Saint-Nazaire vor allem für seine traditionsreichen Werften, die heute unter dem Namen Chantiers de l’Atlantique zu den bedeutendsten Schiffbaustandorten Europas zählen. Hier entstehen beeindruckende Kreuzfahrtschiffe. Ebenso prägend ist die monumentale U-Boot-Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute kulturell genutzt wird und ein eindrucksvolles Zeugnis der bewegten Vergangenheit darstellt.

Gleichzeitig entdecken wir in Saint-Nazaire überraschend viel Weite und Natur: Der lange Strand von Saint-Marc, die Küstenwege entlang der „Sentier des Douaniers“ und der Blick über die Loire-Mündung laden uns zum Innehalten ein. Wir besuchen das moderne Museen Escal’Atlantic. Hier wird die maritime Geschichte lebendig und spannende Einblicke in die Welt der Transatlantikliner geboten.

Saint-Nazaire ist für uns kein klassisches Postkartenmotiv, sondern eine charakteristische Hafenstadt – rau, offen und ehrlich.

Wir fahren zum Hafen an der Loire Mündung in den Atlantik. Schlendern zunächst etwas planlos am Ufer entlang, entdecken Kunst, Angelplätze und sind von der Weite der Hafenanlagen, Werften und historischen Bunker beeindruckt. Wir entscheiden uns zunächst für die Besichtigung des ehemaligen deutschen U-Boot Bunker und den Besuch der Markthalle.

Im U-Boot Bunker entdecken wir das Museum Escal’Atlantic – was die faszinierende Geschichte der großen Ozeandampfer lebendig werden lässt. Ein Ort, der die Geschichte der ersten großen Dampfmaschinen betriebenen Ozeandampfer erzählt, die von Saint-Nazaire in die Welt fuhren.

Auf einer Fläche von ca. 3700 m² wird man auf einem Rundgang durch die nachgebauten und teils Originalen Bereiche eines Ozeandampfers geführt. Viele Bereiche sind interaktiv, und speziell für Familienerlebnisse gestaltet.

Hier tauchen wir anhand zahlreicher Artefakte, detailgetreuer Inszenierungen und spannender Informationen in die Welt der legendären Passagierschiffe ein und begeben uns auf eine eindrucksvolle Reise durch die Zeit der Ozeandampfer. Für den Besuch sollte man 1,5 bis 2 Stunden Zeit einplanen.

Zu dem sind im Bunker die Touristen Information, Restaurants, Studios und vieles mehr anzutreffen.

Im Anschluss sind wir durch die Straßen gebummelt und haben noch die imposante Markthalle besucht, bevor wir zum CP zurückgekehrt sind.

Für den nächsten Tag planen wir unseren Ausflug nach Guérande. Unsere Fahrt führt uns erneut auf kleinsten Wegen durch die beeindruckenden Salzfelder.

Guérande

Schon beim ersten Blick auf die mächtigen Stadtmauern spüren wir: Guérande ist etwas Besonderes. Die mittelalterliche Altstadt wirkt wie aus der Zeit gefallen – komplett umschlossen von beeindruckenden Wehrmauern, die wir gemütlich entlangschlendern und von oben einen wunderbaren Blick über die Dächer genießen könnten, was wir uns allerdings schenken.

Durch die Porte Saint-Michel betreten wir das Herz der Stadt. Kopfsteinpflaster, Natursteinhäuser, kleine Boutiquen und Crêperien, in fast jeder Straße und Gasse gibt es etwas zu entdecken. Schön ist, obwohl viele Besucher in der Stadt sind, geht hier alles etwas ruhiger zu – genau das mögen wir so sehr. Wir lassen uns treiben, entdecken versteckte Innenhöfe und genießen einen Café au Lait auf einem der kleinen Plätze.

Berühmt ist Guérande vor allem für sein „weißes Gold“: das Fleur de Sel. Rund um die Stadt erstrecken sich die weitläufigen Salzgärten, in denen noch heute traditionell Meersalz gewonnen wird.

Für uns ist Guérande die perfekte Mischung aus Geschichte, bretonischer Lebensart und Naturerlebnis. Ein Ort zum Entschleunigen, Staunen und Genießen – und definitiv ein Highlight unserer Reise durch die Region.

Es geht nach Hause

Eine zwischen Übernachtung in Sorel – im Norden von Frankreich. Der schöne Camping de Sorel in Orvillers-Sorel liegt nördlich von Paris an der A1 Richtung Lille. Wir laufen noch durch den Ort zum nahen Château de Sorel. Danach essen wir noch etwas im Camping Restaurant – es ist richtig gut – sitzen noch ein wenig und planen unsere Weiterfahrt für den nächsten Tag.

Die Heimreise verläuft ohne Schwierigkeiten. Wir blick zufrieden auf einen schönen Urlaub in Frankreich zurück. Wir haben viel entdecken können, schöne Orte erlebt, sind netten Menschen begegnet und kommen sicherlich wieder nach Frankreich.